2014-10-03

zur zeit
wenig zeit.

2014-07-31

nachblick: marrakech.

es ist schon wieder unendlich viel zeit verstrichen, aber vorher war ich einfach noch nicht in der lage meine marrakech-reise im april angemessen revue passieren zu lassen. ich schwebte noch einige wochen nach meiner rückkehr in den atemraubenden eindrücken, bevor mich der alltag schritt für schritt wieder eingeholt hat.
aber oft denke ich noch an die scheinbare leichtigkeit des lebens der marokkaner, die wir für eine reichliche woche miterleben durften.

die sonne brennt.
wer braucht uhren, geschweige denn feste preise?
wer im souk kauft, muss sich an's handeln gewöhnen, dann wird man auch zum tee eingeladen und sieht in dunklen gassen, wo und von wem die soeben gekauften leder-bambouchen zusammengeklebt und -genäht wurden. die lichter der laternen und düfte von safran und curcuma leiten uns durch die verwinkelte altstadt, die zu beginn wie ein unheimliches labyrinth wirkt. die trommeln und flöten der schlangenbeschwörer zeigen den weg zum großen platz, dem djemaa el fna. motorräder düsen im millimeterabstand an uns vorbei. die menschen begrüßen uns freundlich an jeder ecke.
marrakech ist magisch und steckt uns sofort an. es dauert nicht lang, schon laufe auch ich mit pashmina schal, einem hennatattoo und feinem silberschmuck durch die stadt.
die zeit vergeht im nu und der abschied fällt schwer.
und als ob marrakech uns noch nicht gehen lassen möchte, inschallah, verpassen wir unseren rückflug. nach drei tagen verlängerung fällt die heimkehr noch immer schwer.
es wird gewiss nicht das letzte mal gewesen sein.



bilder

tag 1: hinflug.
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der erste abend in der altstadt.
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auf dem djemaa el fna funkeln lampen, die zum verkauf stehen. im hintergrund steigen die dämpfe der garküchen auf. der platz ist gefüllt mit menschen und musik.
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tag 2: die ersten eindrücke bei tag.
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djemaa el fna.
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eintauchen in die souks.
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tag 3: stadtrundgang. der bahia palast geschmückt von fliesen und orangenbäumen.
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es regnet in strömen.
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tag 4: ausflug nach telouet und ait ben haddou. wir überqueren das atlasgebirge via taxi.
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unser ominöser taxifahrer, der auf der rückfahrt einen streunenden hund überfahren hat.
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am höchsten punkt liegt schnee. bei dem groß ausgeschilderten wc handelt es sich lediglich um ein loch im boden…
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die kasbah von telouet. es ist unerträglich warm.
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ankunft in ait ben haddou. nach einer stärkung mit dem typischen couscous schauen wir uns die lehmbausiedlung an, die schon für zahlreiche filme als kulisse diente. die sonne brennt weiter…
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tag 6.
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wir besuchen den jardin majorelle. der botanische garten gleicht dem paradies.
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tag 10: weitere eindrücke aus der medina.
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der ausblick vom café des épices.
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in der kosybar lässt es sich am schönsten den sonnuntergang genießen.
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marrakechs gassen bei nacht.
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der letzte tag: unsere straße.
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der ausblick vom café de france.
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unsere koffer auf dem weg in den flieger.
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